BFW offen! lockt ins BFW Stralsund
04.04.2019 Beruflicher Neustart zum Anfassen

Elektronik Werkstatt BFWoffen Copyright BFW Stralsund

 

Viele Besucher kamen am Donnerstag, den 4. April 2019, zwischen 13 und 16 Uhr zu >BFW offen< in die Große Parower Straße 133. Nach einer Eröffnung durch den Geschäftsführer, Klaus Mohr, und die Darstellung der Angebote durch die Bereichsleitungen konnten Interessierte im Anschluss das BFW Stralsund kennenlernen und sich über die Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation informieren.

Zentrale Informationsstände gaben einen ersten Überblick über die vielfältigen Leistungen am BFW Stralsund. Organisierte Rundtouren leiteten die Besucher in alle Bereiche. Denn schließlich hatten Mitarbeitende und Teilnehmende ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. So standen neben der Besichtigung des Internats auch Blutdruckmessungen und Sehtests im ärztlichen Dienst, Einblicke in die Berufsfindung und Arbeitserprobung oder die Trendsportart Disc-Golf in der Sporthalle auf dem Programm. Im Rahmen der Ausbildung bereiteten Teilnehmende unter anderem ein Quiz und ein Beratungsgespräch für die Besucher vor und standen zum Gesprächsaustausch zur Verfügung. Die aktuelle Projektzeitung >BFW aktiv<, die von Teilnehmenden des Vorbereitungssemesters regelmäßig gestaltet wird, lag druckfrisch zum Mitnehmen bereit. Viele Besucher informierten sich vor Ort auch über den neuen Ausbildungsberuf „Kaufleute im E-Commerce“, der ab Juli 2019 im BFW Stralsund startet. Und da ohne Elektronik und digitale Prozesse heute nichts mehr geht und der Bedarf an Fachleuten in diesem Bereich immer größer wird, gab es für Technikinteressierte im Rahmen der gewerblich-technischen Ausbildung IT und Elektronik zum Anfassen. Auf dem Programm standen z. B. eine Live-Demo von Cloud-Diensten, Prüf- und Messstationen sowie die Vorstellung der am BFW Stralsund genutzten E-Learning-Plattform. Für Interessierte mit psychischen Einschränkungen oder Menschen, die schon lange aus dem erlernten Beruf raus sind, boten Einblicke in die individuellen Trainings- und Integrationsmaßnahmen weitere Möglichkeiten zum beruflichen Neustart im BFW Stralsund.


Sportlicher Austausch
07.03.2019: Traditionelles Volleyballturnier in Hamburg gewonnen

Am Samstag, den 2. März 2019, fand in Hamburg das traditionelle Volleyballturnier um den Wanderpokal der Berufsförderungswerke (BFW) Stralsund und Hamburg statt. Die Mannschaften, bestehend aus Mitarbeitenden und Teilnehmenden beider Berufsförderungswerke, treffen sich regelmäßig im Frühjahr und Herbst zu diesem sportlichen Austausch. In einem spannenden Punktspiel war die Stralsunder Mannschaft überlegen und verteidigte den Wanderpokal seit September 2016 nunmehr zum sechsten Mal.

Sport und Bewegung sind wichtige Bestandteile der beruflichen Rehabilitation. Volleyball ist eine Mannschaftssportart, die optimal die Sozialkompetenzen der Mitspielenden trainiert. Darin sind sich die Sportpädagogen und Organisatoren des Turniers, Jörg Klein und Paul Simons vom BFW Stralsund sowie Angelika Schwerdt vom BFW Hamburg, einig. Denn jeder einzelne Spielende muss sich mit seinen Stärken und Schwächen in die Mannschaft integrieren. Kommunikation und Teamfähigkeit bestimmen diesen Sport. Das spielerische Kräftemessen wiederholt sich im Herbst, wenn die Hamburger im Kampf um den Pokal zu Gast in Stralsund sind.

Am 4. April 2019 von 13 bis 16 Uhr können sich Interessierte zu >BFW offen< über alle Angebote am BFW Stralsund, Hauptstandort Stralsund, informieren.


Beruflicher Neustart nach Unfall
21.02.2019: Auf dem Weg zurück in Arbeit

Bild Sebastian Josko Copyright S. Josko bearbeitetEin Unfall kann den ursprünglichen beruflichen Weg ganz plötzlich und unerwartet unterbrechen. So erging es auch Sebastian Josko. Der ehemalige Soldat auf Zeit aus der Nähe von Parchim erlitt 2009 einen Wegeunfall mit Folge einer Geheinschränkung. Eine Rückkehr in seinen ursprünglichen Beruf war nicht mehr möglich. Nach einer vierjährigen Phase medizinischer Reha stellte er einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben beim Berufsförderungsdienst der Bundeswehr. Dieser wurde mit einer Empfehlung zur Umschulung als Kaufmann für Büromanagement bewilligt. „Ich wollte aber unbedingt etwas mit Menschen machen und nicht den ganzen Tag im Büro sitzen. Das liegt mir nicht.“ erinnert sich Sebastian Josko. So kam er für eine Berufsfindung und Arbeitserprobung zum BFW Stralsund in die Außenstelle nach Schwerin und startete hier 2016 mit einer betreuten betrieblichen Umschulung zum Veranstaltungskaufmann in Kooperation mit einer Berufsschule in Schwerin und dem Van der Valk Resort Linstow als Umschulungsbetrieb.

„Das Modell der betreuten betrieblichen Umschulung im Rahmen beruflicher Reha ermöglicht unseren Teilnehmenden ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten. Kennzeichnend ist die individuelle Begleitung durch unsere multiprofessionellen Reha-Teams bis hin zur Arbeitsaufnahme.“ erklärt Uta Mertz, Leiterin des Geschäftsbereichs Qualifizierung am BFW Stralsund. Sebastian Josko schätzt diese individuelle Form der Begleitung sehr und ist ehrlich: „Ohne die Unterstützung von Simone Thieme, die mich in ihrer Funktion als Ausbildungscoach am BFW Stralsund während meiner betrieblichen Umschulung in Schwerin ganz fürsorglich begleitet hat, hätte ich zwischendurch aufgegeben.“
Simone Thieme bestätigt dieses Empfinden. „Herr Josko ist ein gutes Beispiel dafür, dass eine Umschulung in dieser betrieblich dualen Ausbildungsform oft eine große Herausforderung darstellen kann, aber gleichzeitig eine besonders gute Chance für einen beruflichen Neustart ist. Er hat sich den Schwierigkeiten und verschiedenen Hürden während seiner Umschulung immer wieder mit großer Willenskraft und Ausdauer gestellt. Dafür sind wir da und unterstützen so individuell wie möglich.“ Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Sebastian Josko hat im Juli 2018 seine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann erfolgreich beendet und ging kurz danach als Dienstleister für Veranstaltungen, SJ-Event, in die Selbständigkeit. Wenn das kein Erfolg ist!


Erfolgreicher Neustart
16.01.2019: BFW Stralsund gratuliert Absolventen

Maik Sengebusch mit Regina HofmannErleichtert und voller Stolz betreten die Absolventen des Berufsförderungswerkes Stralsund nach erfolgreichem Abschluss am 16. Januar 2019 die feierliche Zeugnisübergabe auf dem Betriebsgelände am Hauptstandort Stralsund. Nach zweijähriger Ausbildung stehen insgesamt 58 Absolventen, davon 44 vom Hauptstandort Stralsund und 14 von der BFW-Außenstelle Rostock, den optimalen Chancen des Arbeitsmarktes gegenüber.

Geschäftsführer Klaus Mohr betont in seiner Rede an die Absolventen, dass mehr als die Hälfte bereits einen Arbeitsvertrag in den Händen halten oder dieser in Kürze in Aussicht steht. „Es gehört viel Motivation und Mut dazu, einen Neuanfang nach Krankheit oder Unfall zu wagen und nochmals die Schulbank zu drücken. Umso mehr bestätigt es unsere Arbeit, dass die Absolventen des BFW Stralsund mit einem neuen Job und positiven Perspektiven für ihre Mühe belohnt werden.“

Maik Sengebusch ist einer der glücklichen Absolventen. Als ihn ein Bandscheibenvorfall aus den Bahnen warf, konnte er seinen Beruf als Zimmerer nicht mehr ausüben. Der gebürtige Kühlungsborner begann nach Bewilligung des Antrags auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Januar 2017 eine Qualifizierung zum Immobilienkaufmann. Diese Ausbildung zeichnet sich durch eine besondere Betriebsnähe aus. „Durch den langen praktischen Zeitraum habe ich sehr viel gelernt und meinen heutigen Arbeitgeber in Rostock gefunden. Ohne die intensive Betreuung und die Wohnmöglichkeiten vor Ort hätte ich das alles nicht  geschafft. Es war ein Glücksgriff, ins BFW Stralsund zu kommen.“

Feierlich verabschiedet wurden außerdem Kaufleute für Büromanagement, Fachpraktiker für Bürokommunikation, Kaufleute im Gesundheitswesen, Sozialversicherungsfachangestellte, Großhändler, Bautechniker, Elektronikgerätemechaniker sowie Elektroniker für Geräte und Systeme.


6. Reha-Fachkonferenz im BFW Stralsund
20.11.2018: Wenn Arbeit krank macht…

Zum sechsten Mal jährte sich in diesem Jahr die Reha-Fachkonferenz, die am 20. November 2018 anlässlich des „Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung“ in der Berufsförderungswerk Stralsund GmbH (BFW Stralsund) stattfand. Im Fokus der gemeinsamen Veranstaltung der Arbeitsagentur Stralsund und des Bürgerbeauftragten des Landes M-V stand das Fachthema „Wenn Arbeit krank macht…“.

Nach einer herzlichen Begrüßung des Geschäftsführers des BFW Stralsund, Klaus Mohr, führte Matthias Crone, Bürgerbeauftragter des Landes M-V, durch die Konferenz. Er übergab zunächst das Wort an Prof. Dr. Philipp Kuwert, Chefarzt der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Helios Hanseklinikum Stralsund. Prof. Kuwert referierte für die etwa 100 Konferenzteilnehmer sehr informativ und anschaulich über das Thema „Psychosoziale Belastung und Resilienz am Arbeitsplatz“ und beantwortete im Anschluss Fragen aus dem Publikum.
Alfried Kampen, Präsident des Landesarbeitsgerichts M-V, ging im Folgenden beispielhaft auf den Sachverhalt krankheitsbedingter Kündigung ein. In einer abschließenden Podiumsdiskussion standen die Vertreter der Arbeitsagentur, Dirk Hausweiler, Geschäftsführer operativ, sowie Heike Janke, Reha-Fachberaterin, gemeinsam mit Alfried Kampen und Matthias Crone Rede und Antwort zu Fragen aus dem Publikum. Dr. Jürgen Radloff, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Stralsund, bedankte sich bei den Referenten und beendete die Veranstaltung mit einer Einladung zu einem kleinen get together.


Ausgezeichnet!
01.11.2018: BFW Stralsund gratuliert

Geschafft: Nach zweijähriger Ausbildungsdauer im Berufsförderungswerk Stralsund wurden am 24.10.2018 eine Kauffrau für Tourismus und Freizeit sowie ein Elektroniker für Geräte und Systeme im Rahmen der Bestenehrung der IHK in Rostock zu einem ausgezeichneten Abschluss beglückwünscht.

Susann Stropp freut sich als beste Kauffrau für Tourismus und Freizeit über ihre Leistung. Als gebürtige Stralsunderin hat sie ihren Wohnort für ihren beruflichen Neustart im Kundenzentrum der AIDA in Rostock gewechselt. Sie ist überglücklich: „Ich habe bereits vor meinem Abschluss in der Kinderanimation gearbeitet. Tourismus ist das, was ich schon immer machen wollte.“


Klein, individuell und charmant
25.10.2018:  10 Jahre Außenstelle Waren

Schon bei der Ankunft in der Außen­stelle Waren der Berufsförderungswerk Stral­sund GmbH (BFW Stralsund) wird klar: hier ist es klein, hier bin ich Mensch, hier möchte ich sein. Kein Wunder also, dass die BFW-Außenstelle Waren bei so viel Charme heute, am 25. Ok­tober 2018, 10-jährigen Geburtstag feiert.

Zunächst würdigen Geschäftsführer Klaus Mohr und Dr. Axel Tiemann vom Aufsichtsrat die erfolgreiche Arbeit des Warener BFW-Teams. Anschließend skizziert Andreas Kröger, Leiter des Geschäftsbereichs Training und Integration am BFW Stralsund, die erfolgreiche Entwicklung und freut sich über die motivierte Arbeit der letzten 10 Jahre.

Daniela Gutsch, Team-Koordinatorin in Waren, stellt außerdem allen Gästen die Mitarbeiter der Außenstelle vor. Sie ist überzeugt: Wer kann den Erfolg der beruflichen Rehabilitation am Standort Waren besser beschreiben als eine Teilnehmerin, die bald ihren neuen Arbeitsvertrag in den Händen hält? So erzählt eine aktuelle Teilnehmerin ihren ganz persönlichen Weg der beruflichen Rehabilitation. „Teilnehmer, die im Zusammenspiel aller Akteure glücklich in Arbeit gekommen sind, machen unseren Erfolg in der beruflichen Rehabilitation aus.“ ist sich Andreas Kröger sicher.

Hier geht es zum JubiBlatt


Feiern mit Erfolgsgeschichten
15.10.2018:  5 Jahre Außenstelle Schwerin

PM8JubilumSchwerinWebEin Jubiläum muss gefeiert werden. So blickte die Berufsförderungswerk Stralsund GmbH am vergangenen Montag, den 15.10.2018, mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern und aktuellen sowie ehemaligen Teilnehmern auf fünf Jahre Erfolg in der beruflichen Rehabilitation am Standort Schwerin zurück.

Zunächst würdigten Geschäftsführer Klaus Mohr und Aufsichtsratsvorsitzender Hartmut Renken die erfolgreiche Arbeit des Schweriner BFW-Teams. Anschließend brachten die Arbeitspädagogin Birgit Sadzio, Ausbildungscoach Simone Thieme und der Arbeitstrainer Bernhard Kelch in einem Podiumstalk allen Gästen die Entwicklung der Angebote in der BFW-Außenstelle Schwerin näher. Hierauf folgte ein Vortrag von Dr. Stephan Voswinkel vom Institut für Sozialforschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Thema „Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt“.

Zur Feierstunde am Nachmittag stand ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch im Fokus. Andrea Lehmann vom Jugendförderverein Parchim/Lübz e. V. nutzte diese Gelegenheit und überreichte Michael Müller, Team-Koordinator der BFW-Außenstelle Schwerin, eine selbst gebackene Jubiläumstorte. Sie repräsentierte einen von vier Arbeitgebern, der beispielhaft Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen eine neue berufliche Zukunft ermöglicht. Volker Bunge, Fallmanager im BFW-Stralsund, moderierte den Erfahrungsaustausch und äußerte sich motiviert: „Derart engagierte Arbeitgeber und erfolgreiche Teilnehmer bestärken die Arbeit aller Akteure in der beruflichen Rehabilitation.“


Wie ein Sechser im Lotto
23.08.2018:  Neue Berufschancen im BFW Stralsund

„Das war wie ein Sechser im Lotto.“ Überglücklich erzählt Steffi Köpke von ihrem Neustart als frisch gebackene Kauffrau für Büromanagement bei der Bela Handels GmbH & Co. KG Wittenhagen. Am 20. Juli 2018 war sie eine von 35 Absolventen, die feierlich im Haupthaus der Berufsförderungswerk Stralsund GmbH (BFW Stralsund) verabschiedet wurden. In der Außenstelle Rostock haben weitere 16 Absolventen erfolgreich ihre Ausbildung bestanden.

Steffi Köpke äußert sich dankbar: „Ich habe sehr viel Glück gehabt. Nach Krankheit bin ich zu einer Berufsfindung in das BFW Stralsund gekommen und habe mich für die Qualifikation zur Kauffrau für Büromanagement entschieden. Das war das Beste, was mir passieren konnte.“ Regina Hofmann, Koordinatorin für die Ausbildung der Büro- und Verwaltungsberufe, erklärt: „Die Teilnehmer, die bei uns eine Qualifizierung durchlaufen, haben überwiegend gesundheitliche Einschränkungen. Einen Großteil begleiten wir zielgerichtet bis zum beruflichen Neustart.“

So trifft es auch bei Daniel Kurzenberg zu. Er hatte 2016 mit der Ausbildung zum Fachinformatiker begonnen und diese ebenfalls erfolgreich beendet. „Ich bin gelernter LKW-Fahrer. Nachdem ich mir das Sprunggelenk gebrochen hatte, konnte ich diesen Beruf nicht mehr ausüben. Ich habe einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt, bewilligt bekommen und mich für eine Qualifizierung als Fachinformatiker im BFW Stralsund entschieden.“ Daniel Kurzenberg sieht nun bei der GECKO bmH, Niederlassung Stralsund, eine neue berufliche Chance und freut sich. „In den kommenden neun Monaten werde ich noch eine Anschlussqualifikation zur Fachkraft für IT-Datensicherheit im BFW-Stralsund absolvieren. Danach bin ich fit für den beruflichen Neustart.“

Das Berufsförderungswerk Stralsund mit seinem Geschäftsführer Klaus Mohr ist ein Unternehmen der beruflichen Rehabilitation und unterstützt seit 26 Jahren Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen bei der Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. Dabei werden alle Rehabilitanden in einem ganzheitlichen Ansatz individuell begleitet und vor Ort betreut. So stehen neben Reha-Ausbildern auch Psychologen, ärztlicher Dienst, Physiotherapeuten, Sozialpädagogen und Sportlehrer im Rahmen der angebotenen Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation zur Verfügung.


Sozialministerin Drese zu Besuch
11.07.2018: Stopp-Over während der Sommertour

Sozialministerin Drese zu Besuch im BFW Stralsund

Die Sozialministerin Stefanie Drese besuchte während Ihrer Sommertour durch Vorpommern-Rügen am 11. Juli 2018 unter anderem das Berufsförderungswerk (BFW) Stralsund.

BFW-Geschäftsführer Klaus Mohr begleitete Ministerin Drese zunächst durch den Arbeitsbereich Reha-Assessment. Dort bekam Frau Drese einen Einblick in den individuellen Ablauf der Berufsfindung und Arbeitserprobung und trat in direkten Informationsaustausch mit Mitarbeitern und Rehabilitanden.

Im Anschluss stand der Inklusionsbetrieb Hotel Rügenblick auf dem Programm. In einem Rundgang machte Hoteldirektor Thomas Wittemann beispielhaft deutlich, wie Inklusion in einem touristischen Betrieb umgesetzt werden kann. So lernte Frau Drese unter anderem eine Rezeptionsmitarbeiterin im Rollstuhl kennen und bekam einen optischen Eindruck von den frisch modernisierten und barrierefreien Gästezimmern.

Nach einem kurzen Aufenthalt im Bereich der Qualifizierung gewerblich-technischer Berufe beendete Sozialministerin Drese Ihren Besuch im BFW bei einem Mittagssnack in der Betriebskantine.

Das Berufsförderungswerk Stralsund mit seinem Geschäftsführer Klaus Mohr ist ein Unternehmen der beruflichen Rehabilitation und unterstützt seit 26 Jahren Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen bei der Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. Dabei werden alle Rehabilitanden in einem ganzheitlichen Ansatz individuell begleitet und vor Ort betreut. So stehen neben Reha-Ausbildern auch Psychologen, ärztlicher Dienst, Physiotherapeuten, Sozialpädagogen und Sportlehrer im Rahmen der angebotenen Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation zur Verfügung.


Kosmetik-Ausbildung im Berufsförderungswerk Stralsund
24.05.2018: Start Mitte Juli 2018 in der Außenstelle Rostock

Beauty und Wellness gehören zum modernen Lifestyle wie die Luft zum Atmen.

Am 17. Juli 2018 startet zum elften Mal in Folge die jährlich beginnende Ausbildung zum/r Kosmetiker/in in der Außenstelle Rostock der Berufsförderungswerk Stralsund GmbH.

Im Rahmen einer zweijährigen Ausbildung mit HWK-Abschluss werden neben Grundlagen in der Kundenbetreuung insbesondere die Bereiche Anatomie, Physiologie, Dermatologie, Behandlungs- und Verkaufshygiene, Reinigung, Pflege und Schutz der Haut, Ernährungsberatung, Gesundheitsförderung sowie andere Qualifikationen vermittelt.

Für die praktische Anwendung des Gelernten stehen in der Außenstelle Rostock modern ausgestattete Übungsräume zur Verfügung. Im Rahmen eines Praktikums können die Teilnehmer in einer kosmetischen Einrichtung ihre erworbenen berufspraktischen Fertigkeiten vertiefen und trainieren.

Das Berufsförderungswerk Stralsund mit seinem Geschäftsführer Klaus Mohr ist ein Unternehmen der beruflichen Rehabilitation und unterstützt seit 26 Jahren Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen bei der Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. Dabei werden alle Rehabilitanden in einem ganzheitlichen Ansatz individuell begleitet und vor Ort betreut. So stehen neben Reha-Ausbildern auch Psychologen, ärztlicher Dienst, Physiotherapeuten, Sozialpädagogen und Sportlehrer im Rahmen der angebotenen Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation zur Verfügung.

Mehr Informationen zum Berufsbild Kosmetiker/in sowie Teilnehmervoraussetzungen erhalten Sie unter www.bfw-stralsund.de.
Ihr Ansprechpartner für Fragen zur Ausbildung ist Herr Hoche unter 0381 453652-104.


Tourismus für Alle im Hotel Rügenblick
20.04.2018: Gelebte Inklusion und barrierefreier Tourismus in Stralsund

Das Hotel Rügenblick in Stralsund startet als einer von vier touristischen Inklusionsbetrieben in Mecklenburg-Vorpommern in die Saison 2018.

„Inklusion ist unsere Unternehmensphilosophie.“ berichtet Hoteldirektor Thomas Wittemann stolz. Über die Hälfte seiner Mitarbeiter haben einen anerkannten Grad der Behinderung. Inklusionsbetriebe sollen seit dem 1. Januar 2018 laut Bundesteilhabegesetz mindestens 30 Prozent dieser so genannten Zielgruppenmitarbeiter beschäftigen.

Der 19-jährige Stralsunder, Willi Erdmann, hat das Down-Syndrom. Er arbeitet seit einem Jahr im Hotel Rügenblick, begann im April 2017 als Praktikant und wurde im Oktober als Roomboy im Bereich Housekeeping übernommen. Mittlerweile hat er seine Probezeit erfolgreich absolviert.

Auf die Frage, was ihm an seiner Arbeit Spaß mache, antwortet der charismatische junge Mann „Ich finde alles gut. Ich habe einen guten Chef und gute Kollegen.“ Seine Mutter, Silvana Erdmann-Wilde, ist stolz auf ihren Sohn. „Willi sollte immer normal aufwachsen.“ Er ging mit Unterstützung eines Schulbegleiters auf eine reguläre Schule in Stralsund und machte dort seinen Hauptschulabschluss. Frau Erdmann-Wilde hat stets für die Inklusion ihres Sohnes gekämpft. Sie erinnert sich: „Mein Sohn sollte nach der Schule plötzlich in eine Behindertenwerkstatt. Das konnte ich nicht verstehen. Warum sollte mit dem Schulabschluss die Inklusion vorbei sein?“, kritisiert sie.

Frau Erdmann-Wilde fand bei der Bundesagentur für Arbeit schließlich Unterstützung. Die Reha-Fachberaterin der Agentur für Arbeit Stralsund, Heike Janke, empfahl Willi Erdmann eine Maßnahme in Zusammenarbeit mit der Berufsförderungswerk Stralsund GmbH und dem Hotel Rügenblick. In diesem Rahmen sollte Herr Erdmann die Möglichkeit haben, sich auszuprobieren und seine Leistungsfähigkeit zu testen. Mit Erfolg konnte er auf diese Weise in den ersten Arbeitsmarkt, im Hotel Rügenblick, integriert werden.

Neben Willi Erdmann arbeiten noch 11 weitere Mitarbeiter mit einer Behinderung im Hotel Rügenblick, darunter seit März 2018 auch die Rollstuhlfahrerin Julia Stumm. „Wir setzen Frau Stumm an der Rezeption ein. Es ist vorgesehen, dass über die Bundesagentur für Arbeit und das Integrationsamt Umbaumaßnahmen zur Anpassung ihres Arbeitsplatzes ermöglicht werden. So können wir für unsere Fachkräfte mit Behinderung optimale Arbeitsbedingungen schaffen.“ erklärt Wittemann.

Dass sich dadurch gleichzeitig auch die Attraktivität für einen barrierefreien Tourismus erhöht, ist ein schöner Zusatzeffekt für den Inklusionsbetrieb. Ganz im Sinne eines „Tourismus für Alle“ bietet das Hotel Rügenblick außerdem 44 zum Großteil barrierefreie Zimmer, wovon 22 Zimmer, einschließlich zweier behindertengerechter Ferienwohnungen, frisch renoviert sind. Und weil das Hotel Kriterien zum Thema Inklusion und Barrierefreiheit so intensiv lebt, ist es im Verbund der embrace Hotels organisiert sowie mit dem Qualitätssiegel „Reisen für Alle“ zertifiziert.

Auf die Frage, ob der Umgang mit körperlich und psychisch eingeschränkten Menschen im Arbeitsleben problematisch sei, kann Hoteldirektor Wittemann nur schmunzeln. „Die Anforderungen und Erwartungshaltung an die tägliche Arbeit sind bei unseren Zielgruppenmitarbeitern genauso hoch wie bei allen anderen auch. Es ergeben sich lediglich kleinere Einschränkungen bei der Pausenregelung. Und bei manchen Zielgruppenmitarbeitern ist es erforderlich, die Qualität der Arbeiten etwas genauer zu kontrollieren. Aber der Aufwand steht in einem absolut normalen Verhältnis. Dafür sind wir Inklusionsbetrieb.“ 


Reha-Vorbereitungslehrgang zum Verwaltungsfachangestellten gestartet

26.03.2018: neue Teilnehmer beginnen am BFW Stralsund

Frau Mertz, verantwortliche Koordinatorin für die Rehabilitationsvorbereitung, begrüßte am vergangenen Montagnachmittag 17 neuen Teilnehmer zu einem dreimonatigen Lehrgang in Vorbereitung auf die Ausbildung zum/r Verwaltungsfachangestellten am Berufsförderungswerk Stralsund.  

Dieser spezielle Vorbereitungslehrgang führt die Teilnehmer an die Anforderungen der beruflichen Rehabilitation für das Berufsbild eines/r Verwaltungsfachangestellten heran und legt den Grundstein für die anschließende erfolgreiche Qualifizierung. Diese beginnt am 26.06.2018 im Berufsförderungswerk Stralsund. „Unsere Rehabilitanden haben größtenteils eine lange Anfahrt nach Stralsund. So nutzen aktuell zehn Teilnehmer aus diesem Kurs unser Internat.“ informiert die Lehrgangsleiterin Frau Westphal.

Frau Bindernagel kümmert sich als Ausbildungscoach während der gesamten Zeit, sowohl in der Vorbereitung als auch in der anschließenden Qualifizierung, individuell um jeden einzelnen Teilnehmer. „Gerade im Reha-Bereich ist es besonders wichtig, dass die Teilnehmer einen Ansprechpartner haben, dem sie sich anvertrauen können.“ erzählt Frau Bindernagel aus Erfahrung.

Unser nächster Rehabilitations-Vorbereitungslehrgang für alle anderen Qualifizierungsmaßnahmen startet am 17.04.2018 im Haupthaus in Stralsund sowie in der Außenstelle in Rostock.

Das Berufsförderungswerk Stralsund mit seinem Geschäftsführer Klaus Mohr ist ein Unternehmen der beruflichen Rehabilitation und unterstützt seit 26 Jahren Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen bei der Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. Dabei werden alle Rehabilitanden in einem ganzheitlichen Ansatz individuell begleitet und vor Ort betreut. So stehen neben Reha-Ausbildern auch Psychologen, ärztlicher Dienst, Physiotherapeuten, Sozialpädagogen und Sportlehrer im Rahmen der angebotenen Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation zur Verfügung. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Inhalt nach oben