Vorbereitung

Rehabilitationsvorbereitungslehrgang zur Vorbereitung auf bbU-Reha

Zielgruppe

Der Rehabilitationsvorbereitungslehrgang richtet sich an Teilnehmende:

  • mit Defiziten in mindestens einem der folgenden Wissensbereiche (in Abhängigkeit von der jeweiligen Zielstellung):
    – Grundlagen Rechnen und / oder Deutsch
    – geringe oder fehlende PC-Kenntnisse
    – geringe oder fehlende Englischkenntnisse
    – Nichtbeherrschen wichtiger Lern- und Arbeitstechniken
    – verlangsamtes Arbeiten und
    – ausgeprägte Lern- und Prüfungsängste
  • mit Einschränkungen der allgemeinen körperlichen Belastbarkeit, die durch geeignete Maßnahmen trainierbar erscheinen
  • deren Schulzeit und Lernerfahrungen längere Zeit zurückliegen
  • mit Problemen in den Individual- und Sozialkompetenzen (z. B. mangelndes Selbstvertrauen, Ängste in Gruppensituationen, Stresslabilität, nicht abgeschlossene Behinderungsbewältigung, Sozialisationsdefizite, instabiles soziales Umfeld, Bewältigung der Folgen einer Suchterkrankung, …)
  • die zum Aufarbeiten ihrer Defizite der besonderen Hilfen eines Berufsförderungswerkes bedürfen

Ziele

Die eingesetzten Lern- und Lehrmethoden orientieren sich an den Erfordernissen der Erwachsenenbildung. Dabei kommen besonders Methoden der Handlungsorientierung zur Anwendung. Weitere Förderschwerpunkte können sich im Einzelfall durch eine permanente individuelle Lernberatung ergeben.

  • Aufbau und Sicherung der Grundlage für den Beginn und den erfolgreichen Abschluss einer sich anschließenden
    bbU-Reha-Maßnahme
  • Analyse des individuellen Ausgangsniveaus in allen Grundlagenbereichen, feststellen des individuellen Förderbedarfs, feststellen der einzelnen Schritte zur Umsetzung
  • Abbau vorhandener grundlegender schulischer Defizite in Rechnen, Deutsch, Englisch und in Grundlagen der Datenverarbeitung
  • Gewöhnung an unterschiedliche Lernsituationen und Lernorte
  • Förderung von Fach-, Lern-, Sozial- und Gesundheitskompetenz
  • Aufbau von Selbstlernkompetenz und
  • Anleitung zum selbstorganisierten Lernen (soL)

Inhalte

  • gezielte Schwerpunktförderung in Deutsch / Kommunikation, Englisch, Rechnen / Mathematik und Grundlagen der Datenverarbeitung
  • Projektarbeiten (Üben der selbstständigen Informationsbeschaffung, Auswählen und Ordnen von Informationen, Anwenden von Präsentationstechniken, Arbeiten in der Gruppe, …)
  • Bewerbungscoaching und Ausbildungsplatzakquise
  • berufsbezogener Unterricht
  • intensive Vorbereitung auf die Berufsschulinhalte im angestrebten Beruf

Qualifikationsschwerpunkte

Während der gesamten Maßnahme werden Mitarbeitende des Psychologisches Dienstes und des Rehabilitations- und Integrationsmanagement–Teams direkt und unterstützend in die Gruppenarbeit mit eingebunden. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit mit der Gruppe liegen in folgenden Bereichen:

  • Aneignung von Lern- und Arbeitstechniken
  • Training von Team- und Gruppenarbeit
  • Entwicklung von Arbeits- und Sozialverhalten
  • intensive Integrationsorientierung („Integration beginnt am ersten Tag“)

Ansprechpartner/in

Uta Mertz

Geschäftsbereichsleiterin

Qualifizierung

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